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    Johannes Teckentrup Sieger des Leistungswettbewerbs

    Mit gerade mal 23 Jahren kann sich der Rheda-Wiedenbrücker Johannes Teckentrup als bester Tischlernachwuchs im Kammerbezirk OWL zu Bielefeld bezeichnen.

    Foto: 12 Teilnehmer nahmen am Leistungswettbewerb der Tischler auf Kammerebene teil. Kammersieger wurde Johannes Teckentrup aus Rheda-Wiedenbrück, vorne in der Mitte sitzend. Er nimmt am 12. Oktober am Landeswettbewerb in Soest teil. Mit dabei die Prüfer hinten v. links Heiko Bahls, Jürgen Pieper, Lehrlingswart Dieter Diekhans und Udo Schwedes. (Foto: Waltraud Leskovsek)

    Kreis Gütersloh/ Rheda-Wiedenbrück(wl). Am Donnerstag erreichte er ganz souverän beim diesjährigen Leistungswettbewerb auf Kammerebene mit Abstand das beste Ergebnis. Bei der Gesellprüfung im Sommer hatte Teckentrup ebenfalls die Nase vorn. Ihm wurde der Johann-Heinrich-Riesener-Preis als bester Prüfling überreicht. Zugelassen zum Leistungswettbewerb werden immer die besten praktischen Absolventen der Gesellenprüfung aus den zugehörigen Innungen. Das waren in diesem Jahr 12 Teilnehmer aus den Innungen Gütersloh, Herford, Minden-Lübbecke und Paderborn. „Der junge Tischler hat vom ersten Tag seiner Ausbildung gezeigt, dass er den richtigen Beruf gewählt hat. Mit einer unglaublichen Genauigkeit, mit Ehrgeiz, Spaß an der Sache und strukturiertem Arbeiten hat er seine Ausbildung zielstrebig durchlaufen“, erklärt der Leiter des Tischlerbildungszentrums in Rheda-Wiedenbrück, Udo Schwedes. Sein Rüstzeug hat Johannes Teckentrup in der Tischlerei Steinkämper in Rietberg bekommen. Sein Chef Dieter Diekhans ist zudem auch Lehrlingswart und wohnte der Siegerehrung am Donnerstag bei. „Schön, wenn man seinem eigenen Schützling zu so einem Erfolg gratulieren kann“, meinte er stolz und überreichte ihm Urkunde und eine Prämie in Höhe von 500 Euro. Im Tischlerbildungszentrum findet seit vielen Jahren der Leistungswettbewerb für den Kammerbezirk statt, weil die Werkstatt gerade für solche Projekte bestens ausgestattet ist. Das nicht nur der Erstplatzierte, sondern auch der Zweitplatzierte Domenik Wallbaum aus der Innung Gütersloh stammt, machte Schwedes als Leiter umso stolzer. Der dritte Platz ging an Joshua Korn aus der Innung Minden-Lübbecke. Aus dem Kreis Gütersloh waren zudem noch Lisa Beckmann und Mario Schimichowski dabei. Schwedes betonte, dass alle anderen für ihn die Viertplatzierten seien, weil sie es überhaupt erst einmal geschafft hätten, als beste ihrer Innung teilzunehmen und am Ende es nur noch Kleinigkeiten seien, die die Punktzahl bestimmen. Die Bewertung des Sitzhockers aus deutscher Eiche mit MDF-Sitzfläche war eine echte Herausforderung, weil Zinkenverbindungen gefragt waren, die bei Hartholz wie Eiche es ist, sehr genau gearbeitet werden müssen. „Bei Weichholz kann man immer noch ein wenig drücken und schieben bis es passt, doch Eiche lässt da keinen Spielraum“, erklärt Jurymitglied Heiko Bahls. Damit die Bewertung, die bis zum Schluss namenlos und lediglich nach Nummern verlief, auch korrekt war, wohnte Tim Zimmermann von der Handwerkskammer Bielefeld der Veranstaltung bei. Erst zum Schluss, als die Prüfer Heiko Bahls, Jürgen Pieper und Udo Schwedes ihre unabhängig voneinander zusammengestellten Bewertungen abgegeben hatten, fügte Zimmermann die Namen hinzu. Johannes Teckentrup kann sich am 12. Oktober 2019 auf dem Landeswettbewerb in Soest beweisen, wenn dort die Besten aus den sieben Kammern in NRW zusammenkommen. Sein Chef und auch Schwedes drücken ihm die Daumen, dass er auch dort so ruhig und souverän rangeht wie in Rheda-Wiedenbrück.

    12.09.2019 10:46 Alter: 38 Tage