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    So werden Massivholzmöbel wieder fit gemacht

    Massivholzmöbel sind für ihre Langlebigkeit und Robustheit bekannt. Doch nach einiger Zeit können sich durch einen regelmäßigen Gebrauch kleine Kratzspuren und Druckstellen abzeichnen. Durch UV-Einwirkungen verblasst echtes Holz außerdem nach einigen Jahren. Doch dagegen kann etwas unternommen werden. Man kann die Schäden zum Beispiel mit Wachsstiften oder die Druckstellen und Kratzer mit einem feuchten Baumwolltuch und dem Bügeleisen "ausbügeln". Davor sollte das Möbelstück aber mit einem nebelfeuchten Putzlappen gründlich gereinigt werden.

    Massivholztische sind häufig täglich im Gebrauch und werden besonders beansprucht. © IPM/Hartmann

    Kleine Kratzer oder Druckstellen können mit natürlichen Wachsstiften im gleichen Farbton ausgeglichen werden. Das versiegelt die Unebenheiten im Holz komplett, sodass die Oberfläche wieder plan und geschützt ist. Für handwerklich begabte eignet sich dieser Tipp: Eine geübte Hand kann sich mittels eines feuchten Baumwolllappens und eines niedertemperierten Bügeleisens den wasseranziehenden Effekt von Holz zu Nutze machen. Das Massivholz nimmt das Wasser vom Baumwolltuch an der Oberfläche auf und die eingedrückten Holzfasern richten sich auf. Mit dem Bügeleisen wird dann das Oberflächenwasser umgehend wieder verdampft. Zurück bleiben die aufgestellten Fasern und die Druckstelle verschwindet.

    Ist das Möbelstück komplett vom Schmutz und Staub befreit, sollte die Oberfläche wieder ausreichend geschützt werden, damit auch die ursprüngliche Farbe zurückkehrt. Je nach Oberflächenbeschichtung, wie zum Beispiel aus Natur-Öl oder Wasserlack, sollte anschließend mit demselben Material nachgearbeitet werden, damit ein dauerhafter Schutz für das Massivholzmöbel gewährleistet wird. Oftmals lassen sich so auch einzelne verblichene Stellen wieder aufarbeiten und man kann sich noch viele weitere Jahre an seinem Massivholzmöbelstück erfreuen.

    16.03.2018 10:30 Alter: 123 Tage