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Kontakt

Tischler-Bildungszentrum
Heiligenhäuschenweg 38
D-33378 Rheda-Wiedenbrück
T.  +49 (0)52 42 / 74 42
F.  +49 (0)52 42 / 55 12 1
schwedes@tischler-gt.de

» Anfahrt zum TBZ

Stillstand im TBZ!

Auszubildende im Tischlerhandwerk müssen vielseitig begabt sein und sich jeder Situation anpassen können. Manchmal sind auch schauspierische Talente gefragt, z. B. wenn man Mannequin spielen soll. Auch das bekommen die Tischler hin. Wer daran Zweifel hat, sollte sich unbedingt den "mannequin-challenge" Clip der Tischler-Azubis aus der Innung Gütersloh anschauen.

Tischler-Innung kooperiert mit Osterrath Realschule

Für Obermeister Jürgen Soetebier und Schulleiter Detlef Flaschel war es ein glücklicher Moment, als beide die Kooperationsvereinbarung zwischen der Tischler-Innung Gütersloh und der Osterrath-Realschule aus Rheda-Wiedenbrück im Ausbildungszentrum der Innung unterzeichneten. Beide sehen in dieser Kooperation eine Win-Win-Situation. Aus Sicht der Schule, so Flaschel, passt die Zusammenarbeit geradezu ideal in das Unterrichtskonzept, das intensiv auf die Vermittlung praktischer Fertigkeiten ausgerichtet ist, um das Interesse der Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildung zu wecken. Für Obermeister Jürgen Soetebier besteht durch die Kooperation die große Chance, den Jugendlichen hautnah und authentisch vermitteln zu können, wie vielseitig und spannend eine Ausbildung im Tischlerhandwerk sein kann. Auch dieses Fachhandwerk hat zunehmend Probleme, den Fachkräftebedarf zu decken und sucht deshalb nach Möglichkeiten, jungen Menschen  „Geschmack auf den Beruf des Tischlers“ zu machen. Zwar gab es bisher auf Initiative von Udo Schwedes, dem Leiter des Bildungszentrums, schon einige Besuche von Schülern und Lehrern der Realschule in der Lehrwerkstatt der Innung, die jetzt vereinbarte Kooperation verleiht dem Projekt aber eine verbindliche Struktur. Vorgesehen ist, dass die  Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse zusammen mit ihren Techniklehrern Hubert Renkamp und Ralf Diekmann Schnuppertage im Tischlerbildungszentrum durchführen, um dort auch die modernen Maschinen, die es im Werkraum der Schule nicht gibt, mit benutzen zu können. Auch wurde verabredet, dass junge Menschen, die sich noch nicht ganz sicher sind, ob Tischler der richtige Beruf für sie ist, das Bildungszentrum auch außerhalb der schulischen Veranstaltungen aufsuchen können, um sich unter Anleitung von Udo Schwedes  intensiv mit den Anforderungen des Berufs auseinanderzusetzen. Vorgesehen ist darüber hinaus, regelmäßig Veranstaltungen für Lehrer durchzuführen. Da die Osterrath-Realschule in die Fort- und Weiterbildung von Techniklehrern eingebunden ist, kommen ihr die mit der Kooperation verbundenen Möglichkeiten auch in diesem Zusammenhang sehr entgegen.  „Wir ergänzen uns hervorragend“, betont Schulleiter Flaschel bei der Unterzeichnung. Es sei die erste Kooperation mit einer Innung und auch für ihn etwas ganz besonderes. Dies gilt auch umgekehrt. Auch für die Innung ist die Kooperation mit einer Schule Neuland.

Überbetrieblich fit machen - unser Tischler-Bildungszentrum


Die sorgfältige und gründliche Berufsausbildung zum Tischler/zur Tischlerin liegt unserer Innung sehr am Herzen. Aus diesem Grund wurde schon vor über 25 Jahren das innungseigene Bildungszentrum am Heiligenhäuschenweg in Rheda-Wiedenbrück eingerichtet.

In dieser mit modernsten Maschinen ausgestatteten Bildungseinrichtung führt die Innung „überbetriebliche“ Ausbildungskurse durch und ergänzt damit die Ausbildung im Betrieb. Unter Anleitung der beiden Ausbilder Udo Schwedes (Leiter des TBZ) und Mathias Gruhn, erlernen die Azubis im TBZ den sicheren Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen und sie erwerben und vertiefen in den verschiedensten Kursen ihre Kenntnisse über Arbeitsverfahren, Technologien und Werkstoffe.

Produkt-, planungs- und konstruktionsbezogene Berechnungen und die Berücksichtigung von Arbeits- und Umweltschutzaspekten zählen ebenso zum Schulungsrepertoire. Die Auszubildenden lernen die Materialien, die der Tischler verarbeitet, dadurch noch intensiver kennen und sie erwerben zusätzlich Kenntnisse im Bereich handwerkliche Konstruktionen. Der Besuch dieser mehrwöchigen Lehrgänge ist verpflichtend. Auf freiwilliger Basis hingegen können die Lehrlinge die von der Innung angebotenen Kurse – z.B. Lehrgänge, die auf die Gesellenprüfung vorbereiten – besuchen.

Der krönende Abschluss - das Gesellenstück

Am Ende der Ausbildung erfolgt im praktischen Teil der Gesellenprüfung die Anfertigung eines Gesellenstücks. Hierfür wird den Auszubildenden ein Zeitrahmen von 100 Arbeitsstunden eingeräumt. Die besten Gesellenstücke werden jeweils im Rahmen des Wettbewerbs „Die gute Form“ prämiert und im Rahmen einer Ausstellung an wechselnden Orten im Kreis Gütersloh präsentiert.
Einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit und Gestaltungskraft junger Tischlerinnen und Tischler vermittelt die Übersicht der Gesellenstücke der letzten Gesellenprüfung.

Neben dem Gesellenstück ist in einer zeitlich befristeten Prüfung eine weitere Arbeitsprobe zu erstellen. Laut Ausbildungsordnung handelt es sicher hierbei um das Herstellen eines Werkstückes mit mindestens zwei unterschiedlichen Verbindungen unter Einbeziehung des Einrichtens, Rüstens und Bedienens von stationären Maschinen sowie des Einlassens und Montierens eines Beschlages, des Herstellens eines Furnierbildes, des Bearbeitens von Kunststoffen oder des Einpassens und Einbauens eines Fertigteiles oder eines Halbzeuges.

Werkstattleiter Tischler-Bildungszentrum (TBZ)

Udo Schwedes
Rheda-Wiedenbrück
T.  +49 (0)52 42 / 74 42
F.  +49 (0)52 42 / 55 12 1
schwedes@tischler-gt.de